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| 177 | Beitrag von Funny Fuffer [@] | Ausland | 20.03.2004 | 11:36 Uhr: Johnny Cashed: Die Todesanzeige. Drei Monate nach dem Tod am 30.12., also 18 Tage nach ADC Einsendeschluß, in der Berliner Zeitung zum "Sonderpreis von 520 Euro" veröffentlicht. Laut Mediabestätigung vom 7.1.04. (!) SILBER? Das Todesbanner. Die animierte Anzeige. MIt 1,76 MB (!) zum Downloaden. Angeblich drei Monate nach dem Tod in einem "Cash-Special" der Netzeitung veröffentlicht. Dieses Cash-Special gibt es nicht. Aber eine Mediabestätigung vom 7.1.04 über immerhin fast 100 Euro. GOLD? Das Todesplakat. Am 23.12. an einer Citylight-Stelle (!) in Berlin gehängt oder auch nicht. Laut Mediabestätigung über 92 Euro vom 7.1.04. SILBER bei Plakaten? Und BRONZE bei Kulturplakaten? Werbung bleibt Kunst.
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Beitrag von Ludwig Steinmetz [@] | München | 19.03.2004 | 12:41 Uhr: |
Ich bin zwar gegen die Wahl Michael Schirners, aber so neu sind „nicht ganz korrekte“ Einflussnamen auf Jurys nicht. Als es noch vor Jahrzehnten die 9-köpfige gab, die alles bewertete, ging es einmal für eine Kampagne um Gold oder Silber, eher um nicht weniger. Drei mal ging die Abstimmung 4 zu 4 aus. Der an der Jury Beteiligte Margarine (die Namen wurden geändert, der eine aus Aktualität, der andere aus Pietät) durfte ja nicht mitwählen. Der Jury-Vorsitzende Kosaksky entschied, dass wir diese Jurybedingung für diesen Durchgang aussetzen. Margarine stimmte mit, seine Kampagne „Staatskarosse“ bekam schon wieder Gold. Im Bild der Öffentlichkeit und auch unter Kollegen war solch Unrechtmäßigkeit natürlich unbekannt. Und den so zustande gekommenen Medaillen konnte man auch kein Unrecht ansehen, die Dinge wurden letzten Endes (Schande über die Juroren) angemessen ausgezeichnet. Das jedenfalls ist heute leider nicht mehr so. Wie in der letzten w&v zu lesen, sehen Letzteres ja auch andere Kollegen so. Wobei ich einigen von denen empfehle, vielleicht doch noch einmal einen nachdenklichen Blick auf ihre eigenen Auszeichnungen in Annuals zu werfen. Im Übrigen bin ich der Überzeugung und habe zugeben müssen, dass nicht nur Fachleute, auch Berufsnahe im Sinne des ADC gut über gut und schlecht entscheiden können. Na ja, meistens. → KOMMENTAR ANHÄNGEN? | → NEUEN BEITRAG SCHREIBEN? ® |
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Beitrag von Der Lektor [@] | Extern | 19.03.2004 | 03:13 Uhr: | Aus dem Nähkästchen soll ich plaudern? Da gibt es nicht viel zu plaudern. Bevor wir mit der Juryarbeit anfingen, ermunterte ich die Juroren, möglichst entspannt beim Vergeben von Auszeichnungen und Medaillen zu sein und eher mehr auszuzeichnen als weniger. Schließlich ist es die Aufgabe des Clubs, Medaillen zu vergeben, und je mehr es sind, desto mehr Teilnehmer freuen sich darüber. Wenn eine Jury es anders macht, kommt immer der Krampf dabei heraus: Juriert wird nach dem Prinzip des Tadels und nicht des Lobs. Bestraft wird damit, daß Auszeichungen nicht gegeben werden. Die Juroren sind besondes stolz auf die Medaillen, die sie nicht vergeben haben. Ich sagte, daß ich sowas blöd finde. Und alle stimmten mir zu, einige lachten. Dann der erste Rundgang. Ich kreuzte reichlich Arbeiten an, die Auszeichungen bekommen sollten. Aber ich war der einzige, der das machte. Beim ersten Durchgang gab es so wenige Auszeichnungen, daß wir die Abstimmungsmodalitäten ändern mußten, damit noch ein paar Auszeichnungen mehr dazukamen. Doch das Ergebnis der Juryarbeit blieb mager: Die shorteste Shortlist ever. Vier Medaillen für Tageszeitungen, fünf für Fachanzeigen. War die Qualität der eingesandten Arbeiten so mager? Nein. Wurde geschummelt, geschoben, geschmiert. Klar. Allein ich wurde von einigen Freunden gebeten, ihnen einen Gefallen zu tun. Was ich gerne tat, weil es dadurch noch ein paar Auszeichnungen und Medaillen mehr gab. Michael Schirner Vorsitzender der Jury 2 (ADC Jahrbuch 1996, Seite 100, Verlag Hermann Schmitz, Mainz 1996)
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Beitrag von Webmaster [@] | Ausland | 17.03.2004 | 11:28 Uhr: | Die letzten Postings kamen alle von ein und derselben IP Adresse. Und alle anonym. Deshalb werden sie heute irgendwann unter Posting 173 zusammengefasst. Darf ich—bin der Webmaster.
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173 |
Beitrag von joachim schwarz [@] | Düsseldorf | 17.03.2004 | 09:49 Uhr: | heute gehts ja wieder los. mein tipp: kemper verhindert in seiner jury alles für s+j.
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Beitrag von ADC Büro [@] | Sektion | 16.03.2004 | 15:26 Uhr: | Lieber Rulf Neigenfind, wir sollten unseren gefunden Mittelweg jetzt nicht gefährden. Wir möchten deswegen bei den von Ihnen im Nachgang gemachten Äußerungen nur die wesentlichen berichtigen: 1. Der ADC vertritt - wie Sie wissen - die Rechtsaufassung, dass alle Beschlüsse der Vergangenheit Gültigkeit haben. Wir teilen Ihre Auffassung ausdrücklich nicht. Wir sind aber bereit - um die Mühen und Kosten eines von Ihnen angedrohten Prozesses zu vermeiden - die Wahlen zum Ehrenmitglied wiederholen zu lassen. Das ist ein feiner Unterschied. 2. Die von Ihnen Vorstandsmitgliedern in den Mund gelegten Meinungen über Mitglieder treffen nicht zu. Sebastian Turner hat mit einer ganzen Reihe von Mitgliedern, die sich kritisch geäußert haben, direkt Kontakt aufgenommen. Er hält keinen einzigen für einen "pathologischen Querulanten" (das ist auch nicht sein Wortschatz), sondern alle für engagierte, hoch respektable Kollegen. (Es stimmt allerdings, dass die von Ihnen gewählte Form der Auseinandersetzung z.T. auf scharfe Ablehnung bei Mitgliedern stößt. Dies ist auch vielen Journalisten bekannt.) 3. Das Nichterreichen der 10 Prozent Zustimmung für Ihren Abwahlantrag ist ein Zitat von Ihrer Website. Dort stand wörtlich: "Wichtigste Information vorab: Zum Stichtag Freitag, 13., haben wir das Ziel, 42 Antragsunterstützer für eine ausserordentliche Mitgliederversammlung zu gewinnen, knapp verfehlt." Schließlich dürfen wir Sie bitten, lieber Rulf Neigenfind, Ihren Teil der Vereinbarung auch einzuhalten. Mit besten Grüßen ADC Büro Susann Schronen
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Beitrag von Rulf Neigenfind [@] | Ausland | 16.03.2004 | 02:24 Uhr: | Folgendern Text habe ich auf das ADC Blackboard gestellt: «Wie inzwischen hinlänglich bekannt, habe ich am vergangenen Donnerstag eine Vereinbarung mit dem ADC-Vorstand abgeschlossen. Teil dieser Vereinbarung ist eine gemeinsame Presseerklärung (sie ist auf der Startseite meiner Website zu lesen). Sie ist leider von vielen als "die" Vereinbarung missverstanden worden. Die Vereinbarung ist jedoch in den entscheidenden Punkt sehr viel präziser als die Presseerklärung. Die Presseerklärung wurde am späten Freitagnachmittag an alle ADC-Mitglieder verschickt. Allerdings konnte es der Vorstand nicht lassen, sie mit folgendem Kommentar zu begleiten: "Herr Neigenfind wird die von ihm erwogene Klage gegen die Form der Wahl des Ehrenmitgliedes nicht anstrengen. Die bei Herrn Neigenfind bestehenden rechtlichen Bedenken werden dafür durch einen bestätigenden Beschluss auf der kommenden Mitgliederversammlung im September ausgeräumt." Leider werden in den zwei Sätzen dieses Kommentars gleich drei Unwahrheiten verbreitet: Erstens wäre die Klage nicht gegen die "Form der Wahl" angestrengt worden, sondern um die Nichtigkeit der Wahl festzustellen. Diese mehr als schiefe Auslegung der Vereinbarung zeigt, dass der Vorstand deren Tragweite entweder nicht verstanden hat oder nicht verstehen will. Interessant ist auch, mit welchen Kommentaren die Vereinbarung der Presse von unserem Vorstandssprecher erläutert wurde. Mehrere Journalisten haben mich angerufen und mir berichtet, Herr Turner habe ihnen bedeutet, die Vereinbarung sei ohne jede praktische Bedeutung. Sie sei nur abgeschlossen worden, um mich, einen notorischen Nörgler, ruhig zu stellen und mir zu erlauben, das Gesicht zu wahren. Bei denjenigen, die meine Initiative unterstützen, handele es sich um Spinner und pathologische Querulanten. Weiter gab Herr Turner zu verstehen, er habe auf ganzer Linie gesiegt, denn auf der nächsten Mitgliederversammlung werde es weder eine Wiederholung der Wahl des Ehrenmitglieds noch des Kunden des Jahres geben -- bestenfalls einen "Bestätigungsbeschluss". Nebenher versucht er, meine Motive mit der Lüge zu diskriminieren, Herr Schirner habe mich damals gefeuert (was jedoch schon deshalb nicht sein kann, weil ich diesem Herrn nie unterstellt war). Ich denke, dass diese Art von "Öffentlichkeitsarbeit" nun doch ein paar Richtigstellungen und Präzisierungen erforderlich macht: • Die Vereinbarung kam zustande, weil der Vorstand entweder entsprechend rechtsberaten wurde oder womöglich auch selbst eingesehen hat, dass weder das Ehrenmitglied noch der Kunde des Jahres rechtmässig gewählt wurden. Der Stuttgarter Zeitung gegenüber deutete Herr Turner an, der Vorstand wappne sich "für eine juristische Niederlage". Verteidigen wollte der Vorstand sich auch plötzlich nicht mehr mit dem ursprünglich ins Feld geführten Argument des "Gewohnheitsrechts", sondern indem er mir eine Batterie von Gegenklagen wegen Verletzungen von Urheberrechts-, Marken- und Persönlichkeitsrechten angedroht hat. • Selbsterständlich betrifft die Nichtigkeit der Wahl des Ehrenmitglieds auch die Wahl des Kunden des Jahres. Letzterer wurde zwar auf ausdrücklichen Wunsch des Herrn Turner aus der Vereinbarung herausgelassen, ist und bleibt aber dennoch nicht gewählt. Im Übrigen hat meine Initiative ja nie auf den Kunden des Jahres abgezielt, weshalb ich schon früh angeboten hatte, den Kunden des Jahres aus der Sache herauszuhalten, sofern der Vorstand zusichert, dass das Ehrenmitglied -- wie jetzt vereinbart -- neu gewählt werden muss. Dies wurde vom Vorstand jedoch zunächst und bis letzten Donnerstag rundweg abgelehnt. • Der Abschluss der Vereinbarung vom 11. März repariert die Satzungsverstösse bei den Wahlen keineswegs. Sie bleiben bestehen und können auch nicht durch einen "bestätigenden Beschluss über der Form der Wahl" (was der Herr Turner gerne machen würde) wieder gutgemacht werden (das gilt im Prinzip auch für die Wahlen in den früheren Jahren). Lediglich für die Zukunft kann das Wahlverfahren geändert werden, und zwar ausschliesslich durch eine Satzungsänderung. • Die Tatsache, dass ich auf Rechtsmittel verzichte, bedeutet nicht, dass nicht ein anderes Mitglied Rechtsmittel in derselben Sache einlegen könnte. Herr Turner hat seinem Kunden des Jahres allerdings versichert, dass in dieser Beziehung keine Gefahr bestehe, denn ausser drei notorischen Querulanten stünden sämtliche ADC-Mitglieder wie ein Mann hinter ihm. Dabei übersieht er freilich, dass nur einer dieser 3 Querulanten einen Antrag an die kommende Mitgliederversammlung zu stellen bräuchte, in dem die Wiederwahl des Ehrenmitglieds und des Kunden des Jahres auf der Basis der Vereinbarung gefordert wird. • Schliesslich noch ein Punkt: Der Vorstandssprecher Turner verkündet ständig, ich hätte die erforderlichen 10 Prozent der Mitglieder nicht erreicht und würde deshalb als "schlechter Verlierer" (ADC-Pressemeldung vom 2. März) mit Rechtsmitteln drohen. Abgesehen davon, dass mir schleierhaft ist, woher Herr Turner die Information über die angeblich nicht erreichten 10 Prozent hat, möchte ich nochmals darauf hin weisen, dass die Stimmensammlung abgebrochen wurde, weil weder eine ordentliche noch eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ein Ehrenmitglied abwählen kann, das nicht rechtmässig gewählt wurde. Ich finde es besonders traurig, dass Herr Turner nur wenige Augenblicke, nachdem er mir per E-mail seine "Freude" über die Beendigung der Auseinandersetzung ausgedrückt hatte, eine derartig fragwürdige Kampagne gestartet hat. Schliesslich noch eine Bemerkung: Dass ich dies alles in ungewohnter Milde ausdrücke, sollte nicht als Ausdruck meiner Verärgerung und Enttäuschung missverstanden werden. Die Milde ist ausschliesslich dem mässigenden Einfluss meines Anwalt zuzuschreiben.» -------------------------------------------------------------- Wortlaut der Vereinbarung. 1. Der Vorstand des ADC verpflichtet sich, das Ehrenmitglied 2003 durch eine gesetzes- und satzungskonforme Wiederholung der Wahlen auf der nächsten Jahreshauptversammlung (voraussichtlicher Termin: September 2004) bestätigen zu lassen. 2. Im Gegenzug verzichtet Rulf Neigenfind darauf, Rechtsmittel gegen die Wahlen vom 13. September 2003 sowie die Wahlen in früheren Mitgliederversammlungen einzulegen. 3. Beide Parteien werden nach Abschluss dieser Vereinbarung die beigefügte gemeinsame Presseerklärung veröffentlichen. 4. Ergänzend wird vereinbart: 4.1 Rulf Neigenfind wird alle negativen Äusserungen über den ADC oder den ADC-Vorstand, soweit sie von ihm selbst verfasst worden sind, von der Website rulf.neigenfind.com entfernen. Die gemeinsame Presseerklärung wird auf die erste Seite der Website gestellt. Rulf Neigenfind wird ausserdem das ADC-Logo von der Website entfernen und deren Design ändern. 4.2 Der ADC und die Mitglieder des ADC-Vorstandes erklären im Gegenzug, dass sie bzw. der ADC wegen der Aufmachung und der Inhalte der Website rulf.neigenfind.com, so wie sie bis zu der Durchführung der unter 4.1 vereinbarten Änderungen aus dem internet abrufbar waren bzw. sind, keine rechtlichen Schritte unternehmen werden. Die zu 3. vereinbarte Presseerklärung soll folgenden Wortlaut haben: Gemeinsame Erklärung des Art Directors Club für Deutschland e.V. (ADC) und des ADC-Mitglieds Rulf Neigenfind Auseinandersetzung beendet Beide Seiten erklären die Auseinandersetzung um das ADC-Ehrenmitglied 2003 für beendet. Der ADC-Vorstand sicherte zu, das Ehrenmitglied 2003 auf der nächsten Mitgliederversammlung in satzungskonformen Wahlgängen bestätigen zu lassen. Das ADC-Mitglied Rulf Neigenfind erklärte, im Gegenzug auf Rechtsmittel gegen die vergangenen Wahlen zu verzichten und sich an Diskussionen über die Belange des ADC konstruktiv zu beteiligen. Sebastian Turner Rulf Neigenfind Berlin/Paris, 11. März 2004
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Beitrag von ANDY MßLLER [@] | Sektion | 15.03.2004 | 21:04 Uhr: | Leute, das mit Mailand oder Madrid habe ich mir anders überlegt. Wenn Nerger einen neuen ADC aufmacht, spiele ich lieber dort noch ein zwei Jahre.
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Beitrag von Rulf Neigenfind [@] | Ausland | 12.03.2004 | 22:03 Uhr: | Die seit heute morgen in der Presse und unter den ADC-Mitgliedern verbreitete Interpretation der gestern geschlossenen Vereinbarung veranlasst mich, einige Punkte zu präzisieren und einige richtig zu stellen. Ich bitte jedoch um Verständnis, wenn ich mir dazu bis Montag Zeit lasse.
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Beitrag von SEISMO [@] | Sektion | 12.03.2004 | 19:48 Uhr: | Dringender hilferuf: Ist ein jurist unter den anwesenden? Was geschieht weiter: wird das ehrenmitglied neu gewählt oder nur über den wahlmodus abgestimmt? Was ist mit dem kunden des jahres? Wenn die wahl zum ehrenmitglied nicht rechtens ist, wieso soll es dann die wahl des kunden sein? Hä? hier ist sicher ne fachkraft, die uns das verklickert.
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Beitrag von Michael Frey [@] | Extern | 12.03.2004 | 19:26 Uhr: | Irgendwie hab ich's geahnt, dass mit dieser Gummi-Erklärung jeder macht, was er will. new business, 12. März, 16 Uhr 45: Der ADC und sein Mitglied Neigenfind vertragen sich wieder Der ADC-Vorstand unter Präsident Sebastian Turner (Scholz & Friends) hat mit seinem rebellischen Mitglied, dem Pariser Rulf Neigenfind, einen Kompromiss geschlossen, bei dem beide Seiten ihr Gesicht wahren. Zur Erinnerung: Neigenfind hatte versucht, die Wahl von Altmeister Michael Schirner zum Ehrenmitglied anzufechten. Hatte zu diesem Zweck versucht, eine außerordentliche Mitglieder-Versammlung einzuberufen, die dafür nötigen 10 Prozent der Mitglieder aber nicht auf seine Seite bekommen. Neigenfind hatte dann mit rechtlichen Schritten gedroht, nicht zuletzt auch gegen die Veröffentlichung des diesjährigen ADC-Buches mit eben jenem Schirner als Ehrenmitglied darin. Mit dem Schmelzen des Wintereises ist diese Kuh jetzt da runter. Neigenfind verzichtet von sich aus auf alle rechtlichen Schritte, Schirner wird Ehrenmitglied und das ADC-Buch wird erscheinen. Im Gegenzug wird der ADC auf seiner nächsten ordentlichen Mitglieder-Versammlung den Modus der Wahl zum Ehrenmitglied noch einmal eingehend diskutieren und bestätigen. Das ging gerade noch mal gut, die Party, pardon: der Kreativwettbewerb des ADC am nächsten Wochenende kann ungehindert abgehen.
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Beitrag von Fritz Reuter [@] | Sektion | 12.03.2004 | 15:23 Uhr: | Sorry - manchmal muß man zugeben, gescheitert zu sein: Ich habe den Versuch gemacht, meinen Kommentar rückwärts zu schreiben - so, wie ich die Endlösung des Falles eines Ehrenmitglieds (AD´s bitte den Doppelsinn beachten!) hier vorgeturnt kriege: Zuerst die Verehrung, dann die dazugehörigen Wahlen??!! Dabei ist mir vor Lachen erst schwindlig, dann ganz schlecht geworden. Hilft da nicht am besten austreten? Mit mulmigsten Grüssen F.R.
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